Viel Schlaf

Weinheim (gms). Das menschliche Gehirn braucht genügend Schlaf. Andernfalls erhöht sich das Risiko von Fehlreaktionen. Auch wer sich nach nur wenigen Stunden Schlaf fit und munter fühlt, sollte daher vorsichtig sein. Schlafmangel, aber auch ein gestörter Schlafrhythmus wie etwa nach einem Langstreckenflug, verlangsamt die Leistung des Gehirns, wie die in Weinheim erscheinende Zeitschrift Psychologie heute unter Berufung auf eine US-amerikanische Studie berichtet. So haben Mediziner an der Universität Pittsburgh im Rahmen der Studie Testpersonen 36 Stunden lang vom Schlafen abgehalten. Jede Stunde wurden ihre Leistungen überprüft. Je länger die Teilnehmer wach waren, desto länger wurden auch ihre Reaktionszeiten. Das habe aber nicht nur mit der zunehmenden Müdigkeit zu tun. Die biologische Uhr verändere nachts auch die Herzschlagrate und die Hormonausschüttung. Solche Veränderungen führten auch zur Verlangsamung der Hirnaktivität, berichtet die Zeitschrift. LR v. 9.3.98

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