{"id":55,"date":"1994-06-15T12:17:42","date_gmt":"1994-06-15T11:17:42","guid":{"rendered":"http:\/\/lubwart.de\/wordpress\/?p=55"},"modified":"2008-04-16T14:12:21","modified_gmt":"2008-04-16T13:12:21","slug":"trainingstag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/trainingstag-2\/","title":{"rendered":"Trainingstag"},"content":{"rendered":"<p><img ALIGN=\"left\" HEIGHT=\"75\" WIDTH=\"100\" VSPACE=\"10\" HSPACE=\"10\" BORDER=\"0\" ALT=\"Trainingstag in Bad Liebenwerda\" SRC=\"http:\/\/lubwart.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/940514\/thumbs\/thumbs_940502_001.jpg\" \/>Am Samstag dem 14. Mai fand in Bad Liebenwerda erstmalig ein Trainingstag statt. Dieser stand ganz im Zeichen der Pr\u00fcfungsvorbereitung. Erfreulicherweise folgten immerhin 21 Vereinsmitglieder der Einladung zu diesem Trainingstag; allerdings war der Anteil der Farbgurte bedauerlicherweise mehr als d\u00fcrftig.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDas Trainings begann am Vormittag mit einem &#8222;kleinen&#8220; Lauftraining. An den Maasdorfer Teichen wurde dann eine &#8222;Pause&#8220; eingelegt, die aber nicht der Erholung, sondern einer ersten kleinen \u00dcbungsstunde diente.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend wurde der Lauf entlang der Fischteiche (eine sehr sch\u00f6ne Landschaft) fortgesetzt. Auf dieser zweiten Etappe zog sich die Gruppe weit auseinander, obwohl wir versuchten, zusammenzubleiben. Die Folge war, das die letzten das Ziel dieser 2. Etappe erst 10 Minuten sp\u00e4ter (im gem\u00fctlichen Wanderschritt) erreichten.<\/p>\n<p>Dabei lag dies wohl weniger an mangelnder Kondition als vielmehr an mangelnder geistiger Einstellung. Die Betreffenden sollten sich vielleicht einmal ein Beispiel an jenen nehmen, die trotz gesundheitlicher Probleme durchgehalten haben. Ziel des Lauftrainings ist in erster Linie Verbesserung der Kondition und des Durchhalteverm\u00f6gens. Beides ist im t\u00e4glichen Training sehr wichtig und sollte daher nicht vernachl\u00e4ssigt werden.<\/p>\n<p>Trotz alledem &#8211; der Lohn f\u00fcr die \u00fcberstandenen M\u00fchen war ein erfrischendes Getr\u00e4nk in der Hasensch\u00e4nke, dem Ziel der 2. Teilstrecke.<\/p>\n<p>Nach einer kleinen Pause wurde alsdann der letzte Abschnitt in Angriff genommen. Von der Hasensch\u00e4nke ging es nun direkt zur\u00fcck zur Turnhalle. Hier genossen alle zun\u00e4chst die wohlverdiente Mittagspause.<\/p>\n<p>Aber da man sich ja nicht zu lange ausruhen soll, um nicht aus der Form zu kommen, ging es bereits nach 45 Minuten wieder hinaus. Diesmal aber nur hinter die Turnhalle. Dabei war festzustellen, da\u00df die Zahl der Trainingsteilnehmer etwas geschrumpft war. (Vielleicht war das Training ja ein wenig zu anstrengend?)<\/p>\n<p>Dabei lag dies wohl weniger an mangelnder Kondition als vielmehr an mangelnder geistiger Einstellung. Die Betreffenden sollten sich vielleicht einmal ein Beispiel an jenen nehmen, die trotz gesundheitlicher Probleme durchgehalten haben. Ziel des Lauftrainings ist in erster Linie Verbesserung der Kondition und des Durchhalteverm\u00f6gens. Beides ist im t\u00e4glichen Training sehr wichtig und sollte daher nicht vernach-l\u00e4ssigt werden.<\/p>\n<p>Trotz alledem &#8211; der Lohn f\u00fcr die \u00fcberstandenen M\u00fchen war ein erfrischendes Getr\u00e4nk in der Hasensch\u00e4nke, dem Ziel der 2. Teilstrecke.<\/p>\n<p>Nach einer kleinen Pause wurde alsdann der letzte Abschnitt in Angriff genommen. Von der Hasensch\u00e4nke ging es nun direkt zur\u00fcck zur Turnhalle. Hier genossen alle zun\u00e4chst die wohlverdiente Mittagspause.<\/p>\n<p>Aber da man sich ja nicht zu lange ausruhen soll, um nicht aus der Form zu kommen, ging es bereits nach 45 Minuten wieder hinaus. Diesmal aber nur hinter die Turnhalle. Dabei war festzustellen, da\u00df die Zahl der Trainingsteilnehmer etwas geschrumpft war. (Vielleicht war das Training ja ein wenig zu anstrengend?)In dieser \u00dcbungseinheit stand ausschlie\u00dflich Grundschule (Kihon) auf dem Programm. Besonderes Augenmerk galt hierbei der korrekten Ausf\u00fchrung der Fausttechniken (Schulter unten, H\u00fcfte frontal oder abgedreht, eng am K\u00f6rper arbeiten &#8230; &#8211; immer wieder das Gleiche). Die Grundtechniken wurden sowohl einzeln, als auch in Kombination ge\u00fcbt. Hierbei wies der Trainer immer wieder auf Fehlerquellen hin und gab zahlreiche Hinweise, die k\u00fcnftig hoffentlich beachtet werden.<\/p>\n<p>Nach 2 Stunden war dann auch endlich dieser Teil des Trainings geschafft. Noch eine kurze Unterbrechung &#8211; und schon wurde das Training in der Halle mit Kumite fortgesetzt. Inhalt dieser Trainingseinheit war Kihon Ippon Kumite (einmaliger Angriff ohne Gegentechnik) und Kihon Gohon Kumite (f\u00fcnfmaliger Angriff mit Gegentechnik) &#8211; alles in den Angriffsstufen Jodan (Age Uke), Chudan (Soto Uke) und Gedan (Gedan Barai). Auch hier gibt es viele Fehlerquellen, die durch den Trainer anschaulich dargestellt und erl\u00e4utert wurden. Dies erg\u00e4nzte der Trainer sodann &#8211; wie auch schon bei Kihon &#8211; durch Hinweise zur k\u00fcnftigen Vermeidung dieser Fehler.<\/p>\n<p>Der letzte Teil des Trainingstages hatte Kata zum Inhalt. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit konnte hier durch den Trainer nicht mehr vertiefend eingegangen werden. (F\u00fcr das n\u00e4chste Mal gelobe ich, die Themen etwas weniger umfangreich zu gestalten, so da\u00df wir mehr Zeit haben.) Es wurden daher nur die Kata Taikyoku Shodan und Sandan (statt Gedan Barai: Kokutsu Dachi mit Uchi Uke) sowie Heian Shodan vom reinen Ablauf her ge\u00fcbt. Zum besseren Verst\u00e4ndnis der Kata folgten noch einige Anwendungsbeispiele, die anschlie\u00dfend am Partner ge\u00fcbt wurden.<\/p>\n<p>Zum Abschlu\u00df gab der Trainer noch einige Einblicke in die Grundlagen der Selbstverteidigung, haupts\u00e4chlich am Beispiel von Armbefreiungen. Allerdings zeigte sich gerade hier, da\u00df einige nicht in der Lage sind, ordentlich zu \u00fcben. Jeder macht was er will, und nicht das, was der Trainer sagt. Selbstdisziplin und Konzentration ist beim Training das Wichtigste, denn nur so k\u00f6nnen Verletzungen vermieden und das Trainingsniveau erheblich verbessert werden.<\/p>\n<p>Obwohl das Trainingspensum sehr umfangreich und das Training entsprechend anstrengend war, hat es doch allen sehr gefallen. (Soweit man den \u00c4u\u00dferungen der Teilnehmer Glauben schenken darf.)<\/p>\n<p>Ich hoffe, da\u00df wir uns alle beim n\u00e4chsten Trainingstag wiedersehen. Den jetzt vielleicht neugierig gewordenen kann ich versichern: So ein Trainingstag ist etwas anderes als &#8222;normales&#8220; Training, da wir einen ganzen Tag nur f\u00fcr uns haben. Deshalb kann der Trainer auch auf einzelne Probleme eingehen oder ausf\u00fchrlichere Erl\u00e4uterungen zu einzelnen Techniken geben, was das Verst\u00e4ndnis erleichtert und nicht zuletzt auch die Karatefertigkeiten positiv beeinflussen kann.<\/p>\n<p>Der letzte Teil des Trainingstages hatte Kata zum Inhalt. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit konnte hier durch den Trainer nicht mehr vertiefend eingegangen werden. (F\u00fcr das n\u00e4chste Mal gelobe ich, die Themen etwas weniger umfangreich zu gestalten, so da\u00df wir mehr Zeit haben.) Es wurden daher nur die Kata Taikyoku Shodan und Sandan (statt Gedan Barai: Kokutsu Dachi mit Uchi Uke) sowie Heian Shodan vom reinen Ablauf her ge\u00fcbt. Zum besseren Verst\u00e4ndnis der Kata folgten noch einige Anwendungsbeispiele, die anschlie\u00dfend am Partner ge\u00fcbt wurden.<\/p>\n<p>Zum Abschlu\u00df gab der Trainer noch einige Einblicke in die Grundlagen der Selbstverteidigung, haupts\u00e4chlich am Beispiel von Armbefreiungen. Allerdings zeigte sich gerade hier, da\u00df einige nicht in der Lage sind, ordentlich zu \u00fcben. Jeder macht was er will, und nicht das, was der Trainer sagt. Selbstdisziplin und Konzentration ist beim Training das Wichtigste, denn nur so k\u00f6nnen Verletzungen vermieden und das Trainingsniveau erheblich verbessert werden.<\/p>\n<p>Obwohl das Trainingspensum sehr umfangreich und das Training entsprechend anstrengend war, hat es doch allen sehr gefallen. (Soweit man den \u00c4u\u00dferungen der Teilnehmer Glauben schenken darf.)<\/p>\n<p>Ich hoffe, da\u00df wir uns alle beim n\u00e4chsten Trainingstag wiedersehen. Den jetzt vielleicht neugierig gewordenen kann ich versichern: So ein Trainingstag ist etwas anderes als &#8222;normales&#8220; Training, da wir einen ganzen Tag nur f\u00fcr uns haben. Deshalb kann der Trainer auch auf einzelne Probleme eingehen oder ausf\u00fchrlichere Erl\u00e4uterungen zu einzelnen Techniken geben, was das Verst\u00e4ndnis erleichtert und nicht zuletzt auch die Karatefertigkeiten positiv beeinflussen kann.<\/p>ngg_shortcode_0_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag dem 14. Mai fand in Bad Liebenwerda erstmalig ein Trainingstag statt. Dieser stand ganz im Zeichen der Pr\u00fcfungsvorbereitung. 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