{"id":214,"date":"1997-09-16T17:08:16","date_gmt":"1997-09-16T16:08:16","guid":{"rendered":"http:\/\/lubwart.de\/wordpress\/?p=214"},"modified":"2008-04-22T09:40:22","modified_gmt":"2008-04-22T08:40:22","slug":"deutsche-meisterschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/deutsche-meisterschaften\/","title":{"rendered":"Deutsche Meisterschaften"},"content":{"rendered":"<p><img ALIGN=\"left\" HEIGHT=\"75\" WIDTH=\"100\" VSPACE=\"10\" HSPACE=\"10\" BORDER=\"0\" SRC=\"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/970501\/thumbs\/thumbs_970501_022.jpg\" \/>Am Wochenende des 01. Mai 1997 fanden in Berlin die Deutschen Meisterschaften der Kinder und Jugenlichen des Shotokan Ryu in Deutschland e.V. statt.<\/p>\n<p>Unser Verein beteiligte sich gleichfalls mit vier Startern an diesem Ereignis. Insgesamt waren weit \u00fcber 300 Teilnehmer aus allen Mitgliedsvereinen des SRD angereist, um sich an den Meisterschaften zu beteiligen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>In Vorbereitung auf die Meisterschaften hatten wir noch am Mittwoch zuvor eine zus\u00e4tzliche Trainingseinheit durchgef\u00fchrt, um unsere Teilnehmer optimal auf die bevorstehenden Wettk\u00e4mpfe vorzubereiten; insbesondere in Hinblick auf die Etikette.<\/p>\n<p>Am Donerstag Morgen machten wir uns sehr zeitig auf den Weg, um rechtzeitig in Berlin einzutreffen. Wir trafen uns daher alle bei Ke\u00dflers und fuhren dann gemeinsam weiter. (Insgesamt waren vier Teilnehmer, zwei Betreuer und weitere sechs &#8222;Schlachtenbummler&#8220; mit uns auf dem Weg nach Berlin. Da die Stra\u00dfen gl\u00fccklicherweise alle frei waren, kamen wir relativ zeitig an. Erst glaubten wir, die ersten zu sein, aber vor der Halle wartete schon eine betr\u00e4chtliche Anzahl Karatebegeisterter auf die \u00d6ffnung derselben.<\/p>\n<p>Kurz nach zehn begannen die Wettk\u00e4mpfe fast auf die Minute nach Zeitplan mit einer feierlichen Er\u00f6ffnung.<\/p>\n<p>Die Wettk\u00e4mpfe sollten auf insgesamt drei Kampffl\u00e4chen stattfinden. Unsere beiden Orangegurte waren gleich zu Beginn dran. In ihrer Altersgruppe waren 30 Teilnehmer am Start. Zun\u00e4chst wurden die Besten in der Kategorie Kata gew\u00e4hlt. Die erste Runde entscheiden unsere beiden Starter klar f\u00fcr sich. Beide starteten mit Heian Nidan und erhielten jeweils eine einstimmige Wertung. In der zweiten Runde mu\u00dften sie abermals Heian Nidan zeigen. Stefan Schr\u00e4pel hatte hier ein nicht ganz so gl\u00e4nzendes Ergebnis vorzuweisen, wie in der ersten Runde. Ein Kampfrichter stimmte f\u00fcr ihn, zwei dagegen. Somit schied er aus. Christian Kreutzmann schied mit einem sehr deutlichen Ergebnis aus.<\/p>\n<p>Aufgrund eines Fehlers, mu\u00dfte Christian nochmals mehrfach antreten, bis die Betreuer beim Organisator darauf hinwiesen, da\u00df die Teilnehmer an der Trostrunde nicht richtig ermittelt worden waren. Danach war klar, das Christian eigentlich h\u00e4tte \u00fcberhaupt nicht in der Trostrunde sein d\u00fcrften. Stefan hatte jetzt aber noch eine Chance. Wiederum war Heian Nidan dran. Stefans Gegner h\u00e4tte eigentlich kein Problem darstellen sollen, jedoch ein kleiner Fehler und schon war alles aus &#8211; eindeutig verloren! Damit waren alle Chancen auf eine Plazierung in der Kata verloren.<\/p>\n<p>Aber noch stand Kumite bevor. In der ersten Runde hatten beide Starter wieder ein einstimmiges Urteil f\u00fcr sich. Auch die zweite Runde \u00fcberstanden beide mit klaren Ergebnissen. Die dritte Runde \u00fcberstand Stefan jetzt schon zum zweiten Mal mit einem etwas wackligen Ergebnis, w\u00e4hrend Christian seine Reihe der einstimmigen Ergebnisse fortsetzte und auch diese Runde f\u00fcr sich entschied.<\/p>\n<p>In der vierten Runde trafen unsere beiden Starter aufeinander. Stefan fand hier keine klare Linie und verlor dieses Treffen, hatte jedoch noch berechtigte Chancen auf eine Plazierung, denn in der Trostrunde war er auf jeden Fall drin. F\u00fcr Christian hingegen stand bereits jetzt fest, da\u00df er um Platz eins k\u00e4mpfen w\u00fcrde. Im Finale stand es f\u00fcr Christian zun\u00e4chst unentschieden, jedoch entschied sich der Hauptkampfrichter f\u00fcr unseren Mann; somit wurde Christian Deutscher Meister im SRD. Stefan hatte noch einen Kampf zu bestehen. Bereits bei seinem ersten Angriff konnte er eine kleine Wertung (Wazaari) erzielen. Damit war das Ergebnis des Kampfes bereits vorgezeichnet. Sein Gegner konnte seinerseits nicht punkten und so erreichte Stefan immerhin Platz drei.<\/p>\n<p>Leider sollten dies auch die letzten Plazierungen f\u00fcr unsere Starter gewesen sein.<\/p>ngg_shortcode_0_placeholder<p>Erst am sp\u00e4ten Nachmittag ging es f\u00fcr unsere beiden Blaugurte Marco und Thomas weiter. Eigentlich sollten in dieser Gruppe nur Blau- und Violettgurte starten, jedoch waren hier auch drei Braungurte vertreten, was die Chancen der \u00fcbrigen Teilnehmer nat\u00fcrlich erheblich einschr\u00e4nkte.<\/p>\n<p>In der ersten Runde war wieder Kata dran. Leider schieden beide Teilnehmer bereits in der ersten Runde aus. Bei Thomas M\u00fcller war zun\u00e4chst Heian Yondan gefordert. Diese Kampf endete unentschieden. In dem darauffolgenden Entscheidungskampf mit Heian Shodan entschieden die Seitenkampfrichter abermals auf unentschieden; der Hauptkampfrichter gegen unseren Mann, so da\u00df Thomas drau\u00dfen war. \u00c4hnlich erging es Marco Ke\u00dfler. Die erste Runde mit Heian Shodan endete unentschieden und in der zweiten Runde entschieden sich die Kampfrichter gleichfalls f\u00fcr unentschieden; der Hauptkampfrichter stimmte dann gegen unseren Mann.<\/p>\n<p>Jetzt setzten wir alle Hoffnungen auf das Kumite, wenngleich diese bei unvoreingenommener Betrachtung von vornherein recht schlecht standen (in anbetracht der teilnehmenden Braungurte). Thomas mu\u00dfte in der ersten Runde gegen den gleichen Gegner (ein Violettgurt) wie in der Kata antreten und konnte diesen Kampf nach einem Wazaari f\u00fcr einen Chudan-Angriff (Oi Zuki) eindeutig f\u00fcr sich entscheiden.<\/p>\n<p>Marco hatte Pech. Sein Gegner war einen guten Kopf gr\u00f6\u00dfer als er und allein dadurch lie\u00df sich Marco bedauerlicherweise einsch\u00fcchtern. Dies f\u00fchrte schlie\u00dflich auch dazu, da\u00df er nach einem bis dahin recht ausgeglichenen Kampf in den Yoko Geri des Gegners hineinlief und zu Boden ging. Seinen letzten verbleibenden Angriff konnte er nicht mehr nutzen, um diesen Fehler auszugleichen und so gewann sein Gegner souver\u00e4n (dieser wurde \u00fcbrigens insgesamt dritter).<\/p>\n<p>Thomas hatte noch eine weitere Runde vor sich. Jedoch war er wohl zu aufgeregt und ging mit zu vielen Emotionen in den Kampf. Dies f\u00fchrte unter anderem auch dazu, da\u00df er zweimal keinen Konter ausf\u00fchrte und einmal mit Gyaku Zuki statt Oi Zuki angriff. All dies f\u00fchrte letztlich zu der klaren Entscheidung der Schiedsrichter, die auch Thomas das Aus bescherte.<\/p>\n<p>Obwohl wir unsere, wie ich meine berechtigten, Medaillenhoffnungen nicht umsetzten konnten, so kann man mit dem Ergebnis doch recht zufrieden sein. Insgesamt gesehen ist es immerhin ein guter Ausgangspunkt f\u00fcr das Kata-Spreewaldturnier im August und Landesmeisterschaften im September.<\/p>\n<p>Ralph P. G\u00f6rlach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende des 01. 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