{"id":172,"date":"1996-12-15T09:26:19","date_gmt":"1996-12-15T08:26:19","guid":{"rendered":"http:\/\/lubwart.de\/wordpress\/?p=172"},"modified":"2008-04-21T07:12:12","modified_gmt":"2008-04-21T06:12:12","slug":"otha-lehrgang-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/otha-lehrgang-2\/","title":{"rendered":"Otha-Lehrgang"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" vspace=\"10\" align=\"left\" width=\"100\" src=\"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/961101\/thumbs\/thumbs_961101_002.jpg\" hspace=\"10\" height=\"75\" \/>Das war ein Lehrgang! Hatte ich doch vorab allen Lehrgangsteilnehmern den Weg so gut wie irgend m\u00f6glich beschrieben, fanden sie doch nur schwer zur Trainingsst\u00e4tte. Sicherlich lag die Halle etwas abseits und war auch nicht sofort als solche zu erkennen&#8230;<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSo fuhren Marco und ich zwar zeitm\u00e4\u00dfig gesehen als letzte los, kamen aber doch als erste an. Kurz nach uns trafen dann auch Sascha und Christian ein. Ein wenig sp\u00e4ter &#8211; so ungef\u00e4hr zur H\u00e4lfte der ersten Trainingseinheit konnten wir Maik mit den Gordener Lehrgangsteilnehmern Kristin und Cora begr\u00fc\u00dfen. Und als letzter kam Enrico an: n\u00e4mlich erst Mitte der zweiten Trainingseinheit. Diese Umst\u00e4nde gaben nat\u00fcrlich genug Stoff zum L\u00e4stern.<\/p>\n<p>Sensei Ohta leitete das Training wie immer souver\u00e4n. Die Erw\u00e4rmung wurde wie immer von einigen der anwesenden Schwarzgurte \u00fcbernommen. Danach ging es los. Wie gewohnt, legte Sensei Ohta besonders bei den Anf\u00e4ngern den Schwerpunkt auf Kihon-Ippon-Kumite-Formen. Zun\u00e4chst wurde Grundschule ge\u00fcbt, nat\u00fcrlich unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der sp\u00e4ter im Kumite umzusetzenden Techniken. Ging es beim \u00dcben der Grundschultechniken noch recht ruhig zur Sache, verlangte Sensei Ohta dann sp\u00e4ter schon mehr Einsatz. Zum Gl\u00fcck demonstrierte er alles so gut und anschaulich, da\u00df auch der letzte, des Englischen nicht m\u00e4chtige Sch\u00fcler seinen Erkl\u00e4rungen problemlos zu folgen vermochte. Nach jeder \u00dcbung gab es einen Partnerwechsel, so da\u00df man intensiv \u00fcben konnte.<\/p>\n<p>In der zweiten Trainingseinheit f\u00fcr die Fortgeschrittenen setzte sich das Training der Anf\u00e4ngergruppe fort. Auch hier lie\u00df Sensei Ohta zun\u00e4chst die Grundschultechniken \u00fcben, die dann am Partner verfeinert wurden &#8211; ebenfalls mit h\u00e4ufigen Partnerwechseln.<\/p>\n<p>Partnerwechseln. Zum Abschlu\u00df des Trainings gab es diverse Kombinations\u00fcbungen am Partner, die, da sie nicht so einfach waren, hier und da zu einem Lacher f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Nach diesem Vormittag fuhren wir alle gemeinsam nach Berlin-Pankow zu einer mir bekannten Pizzeria, wo wir es uns wohl sein lie\u00dfen. Auf der Fahrt dorthin verpa\u00dfte allerdings Sascha den Anschlu\u00df, so da\u00df er nicht mit essen konnte, jedoch trafen wir ihn dann am Nachmittag wieder wohlbehalten in der Turnhalle.<\/p>\n<p>In der ersten Trainingsgruppe wurde Kata ge\u00fcbt. Besonderer Schwerpunkt nat\u00fcrlich die Heian Kata 1 bis 3. Obwohl die Zeit recht knapp bemessen war (schlie\u00dflich dauerte eine Trainingseinheit nur 1 Stunde), wurde auch die Anwendung der Kata ge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Bei den Fortgeschrittenen wurde Kumite fortgesetzt, wobei diesmal aber andere Kombinationen auf dem Programm standen. Dann gab es noch ein kurzes Kata-Training: Kanku Dai. Was alle Anwesenden am meisten faszinierte war die Gelassenheit, mit der Sensei Ohta diese Kata in einer Exaktheit demonstrierte und dabei nebenher auch noch erkl\u00e4rte&#8230; Dies verdiente einfach unsere Bewunderung, ist es doch schon so nicht einfach, die Kata zu laufen (es handelt sich hierbei schlie\u00dflich um eine der l\u00e4ngsten Kata des Shotokan-Karate). Diese Demonstration Sensei Ohtas l\u00f6ste einen Beifallssturm aus. Zum Abschlu\u00df des Trainings lie\u00df Sensei Ohta einige Technik-Kombinationen \u00fcben, deren Ausf\u00fchrung bei ihm sehr leicht aussah, sich aber in der Praxis alles andere als einfach war. Sensei Ohta scherzte zudem auch noch mit seinem \u00fcblichen Kommentar &#8222;Easy!&#8220; &#8211; was bei einigen gestre\u00dften Karateka nur noch ein m\u00fcdes L\u00e4cheln hervorzurufen vermochte.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag \u00fcbten die Anf\u00e4nger nochmals Kumite und Kata. Und dann gab es zum Schlu\u00df dieser ersten Trainingseinheit eine \u00dcberraschung: Es stellte sich n\u00e4mlich heraus, da\u00df Sensei Ohta an diesem Tage Geburtstag hatte. Aus diesem Anla\u00df sangen dann die Fortgeschrittenen zu Beginn ihres Trainings erst einmal ein kleines Geburtstagsst\u00e4ndchen (Happy Birthday). Danach ging es mit dem Training los &#8211; Kata stand auf dem Programm. Es war hier nicht irgendeine Kata, sondern einige der schon etwas schwierigeren Kata. Sozusagen zum Warmwerden wurde kurz Heian Godan ge\u00fcbt und dann ging es richtig los: Bassai Sho und Hangetsu. Trotz der K\u00fcrze der Zeit wurden alle Kata von Anfang an ge\u00fcbt und zwar nach der altbew\u00e4hrten Methode Sensei Ohtas: Grundtechniken im Stand, dann mit Schritt. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck. Dann alles zusammen und schlie\u00dflich die gesamte Kata. Danach noch einmal die eine oder andere Technik am Partner und dann noch einmal die ganze Kata. Gleich im Anschlu\u00df ging es mit der n\u00e4chsten Kata weiter.<\/p>\n<p>Nach dem Ende dieser Trainingseinheit fanden noch G\u00fcrtelpr\u00fcfungen statt, an denen auch Christian M\u00fcller teilnahm und auch bestand &#8211; Herzlichen Gl\u00fcckwunsch!<\/p>ngg_shortcode_0_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war ein Lehrgang! Hatte ich doch vorab allen Lehrgangsteilnehmern den Weg so gut wie irgend m\u00f6glich beschrieben, fanden sie doch nur schwer zur Trainingsst\u00e4tte. 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