{"id":1688,"date":"2008-05-16T14:16:05","date_gmt":"2008-05-16T13:16:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/?p=1688"},"modified":"2008-06-24T09:17:35","modified_gmt":"2008-06-24T08:17:35","slug":"zwei-tage-einblick-in-karate-fur-herzberger-schuler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/zwei-tage-einblick-in-karate-fur-herzberger-schuler\/","title":{"rendered":"Zwei-Tage-Einblick in Karate f\u00fcr Herzberger Sch\u00fcler"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"right\" height=\"75\" width=\"100\" vspace=\"10\" hspace=\"10\" border=\"0\" src=\"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/080513\/thumbs\/thumbs_080503_002.jpg\" \/>Eine Schule voller Jungen. So oder so \u00e4hnlich h\u00e4tte das Motto des Jungencamps der F\u00f6rderschule in Herzberg dieses Jahr hei\u00dfen k\u00f6nnen.<br \/>\nMit von der Partie war nat\u00fcrlich auch unser Verein. Eingeladen von den Organisatorinnen, hatten wir die Aufgabe, sieben Jungen, im Alter zwischen 12 und 15 Jahren, unsere Kampfkunst n\u00e4her zu bringen. <!--more-->Auch wenn wir zun\u00e4chst etwas verwundert waren, dass man unsere Trainer bestellte, nahmen wir an. Unserem Engagement an den Schulen in unserer Umgebung ist es zu verdanken, dass man auf uns zu kam.<br \/>\n<br \/>\nErster Trainingstag mit angesetzten vier Stunden Karatetraining war der 13. Mai. Da Herzberg nun bekannterma\u00dfen nicht gerade nebenan ist, hatten wir Trainer, Sven und Christian, doch etwa eine Stunde Anreisezeit. Dies war jedoch weniger ein Hindernis, konnte man sich doch bequem auf dem Weg nochmal abstimmen. Schon an der T\u00fcr wurden wir von den ersten Teilnehmern begr\u00fc\u00dft, die den n\u00e4chsten Stunden schon erwartungsvoll entgegensahen.<br \/>\nNach einer Einf\u00fchrung und Vorstellung begann das Training, traditionell mit absitzen, meditieren, etc. Zur Aufw\u00e4rmung wurde etwas Randori ge\u00fcbt, was sichtlich Freude machte. Danach kam etwas Stretching, schlie\u00dflich wollten wir uns und nat\u00fcrlich die Jugendlichen nicht verletzen. Dann die erste Technik. Etwas ungl\u00e4ubige Blick fielen auf uns, als man merkte, dass mehr in einem einfachen Fauststo\u00df steckte, als man zu Anfang glaubte. Jedoch tat das der Motivation keinen Abbruch. Nachdem nun auch die erste Stellung, Zenkutsu-Dachi, klar war, durften die Sch\u00fcler an die Matte. Schlie\u00dflich sollten sie das neu erlernte gefahrlos ausprobieren. Nach einigen Korrekturen sa\u00df dann die Technik. Weiter ging es mit Gedan-Barai und Mae-Geri. Am Ende des Tages kannten die Jungen dann drei Techniken, eine Stellung und nat\u00fcrlich den Kampfschrei. Diesen h\u00f6rten wir, bevor wir gingen, dann auch noch ab und zu durch das Schulgeb\u00e4ude hallen.<br \/>\n<br \/>\nDen zweiten Trainingstag bildete der Mittwoch. Trotzdem die Jungen noch am Abend eine Radtour gemacht hatten, standen alle p\u00fcnktlich in der Halle. Schwerpunkte f\u00fcr diesen Tag waren die Partner\u00fcbung und das Erlernen einer Abwehr f\u00fcr den Kopf. Begonnen wurde, wie am Vortag, mit einer Begr\u00fc\u00dfung und der Aufw\u00e4rmung, gefolgt von der Wiederholung der Karateelemente. Dann ging es an den Partner. Als Form hatten wir Kihon-Ippon-Kumite ohne Konter und nur geradem Zur\u00fcckweichen gew\u00e4hlt. Hier bemerkten wir, dass die Jungendlichen mit dem gr\u00f6\u00dften Mundwerk, doch deutliche Probleme mit einigen Techniken hatten. Nach einigen Erkl\u00e4rungen und ein paar Wiederholungen sa\u00df jedoch bei jedem die \u00dcbung. Nun kam ein neuer Block. Es sollte Jodan-Juji-Uke sein. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit war die Abwehr einsatzbereit, sodass auch sie im Kumite praktischen Nutzen zeigte. Letzte Technik stellte Tettsui-Uchi dar, der besonders verdeutlichte, dass ein Angriff auch eine Abwehr sein kann.<br \/>\nTrotz der vielen Grundtechniken, kamen auch andere Aspekte, wie zum Beispiel Selbstverteidigung, und nat\u00fcrlich auch der Spa\u00df, nicht zu kurz. So wurden einige praktische Anwendungen des zuvor Erlernten demonstriert und eine kleine Auswahl dann auch den Jugendlichen vermittelt. Die Kr\u00e4fte der Sch\u00fcler wurden durch Spiele wie Basketball und &#8222;T&#8220;-Ball entfesselt. Zum Abschluss eines jeden Tages f\u00fchrten auch die Trainer etwas vor. So wurden alle Pr\u00fcfungskata bis Bassai-Dai, sowie Kanku-Dai gezeigt. Auch diverse Techniken aus den Pr\u00fcfungsprogrammen von Gr\u00fcn bis Braun fanden in dieser Zeit Platz. Nat\u00fcrlich wurde auch Kumite demonstriert. Hierbei steigerte sich das Niveau vom Einfachen zum Komplizierten. Den Schwerpunkt legten wir dabei auf Sanbon-Kumite und Kihon-Ippon-Kumite. So konnte die Vielf\u00e4ltigkeit unserer Kampfkunst die Jugendlichen, wie auch die Organisatorinnen des Camps beeindrucken.<br \/>\nLeider war unsere Zeit f\u00fcr das Training begrenzt. Unsere letzte Aufgabe bestand darin, jedem Teilnehmer eine Urkunde f\u00fcr die Teilnahme an unserem Kurs in die Hand zu geben.<br \/>\n<br \/>\nFreudig k\u00f6nnen wir auch dem Juli entgegenblicken. F\u00fcr diesen Monat wurde angeregt, doch nochmals ein paar Stunden Karate mit Jugendlichen durchzuf\u00fchren. Jedoch sollen es diesmal nur M\u00e4dchen sein, die sich an einem entsprechenden Tag in Herzberg einfinden.<br \/>\n<br \/>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<br \/>\nAnbei m\u00f6chten wir uns noch f\u00fcr die Bilder bedanken, die wir hier ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Schule voller Jungen. 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