{"id":156,"date":"1996-09-15T09:08:40","date_gmt":"1996-09-15T08:08:40","guid":{"rendered":"http:\/\/lubwart.de\/wordpress\/?p=156"},"modified":"2008-02-07T11:17:10","modified_gmt":"2008-02-07T10:17:10","slug":"summer-course","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/summer-course\/","title":{"rendered":"Summer Course"},"content":{"rendered":"<p>Auch in diesem Jahr konnten wir uns wieder auf ein Sommerlager in Berlin mit Sensei Enoeda und Sensei Ohta freuen. Bedauerlicherweise aber nutzten nur wenige Mitglieder die M\u00f6glichkeit des Trainings bei diesen beiden Meistern, wobei noch im Vorfeld viele ihr Interesse bekundeten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIch selbst hatte diesmal nicht so viel Zeit, so da\u00df ich nur kurz (f\u00fcr zwei Tage) nach Berlin fahren konnte.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise spielte das Wetter mit und wir hatten ein paar sch\u00f6ne Tage. Nur die Trainingszeiten lagen etwas sehr ung\u00fcnstig (vormittags von 10.00 bis 11.00 Uhr und nachmittags von 17.00 bis 18.00 Uhr), wenngleich die zweite Trainingszeit in der guten Absicht, auch den werkt\u00e4tigen Karateka die M\u00f6glichkeit der Trainingsteilnahme zu geben, durchaus l\u00f6blich war.<\/p>\n<p>Sensei Enoeda war aufgrund einer wichtigen Tagung erst am Nachmittag das zweiten Lehrgangstages (Dienstag) nach Berlin gekommen, so da\u00df Sensei Ohta die ersten Trainingseinheiten allein \u00fcbernehmen mu\u00dfte.<\/p>\n<p>Die Halle war wie stets sehr voll (rund 300 Karateka). Solange Sensei Enoeda noch nicht anwesend war, wurde in zwei Gruppen trainiert, danach wurden die Trainingsgruppen getrennt, d.h. die beiden Meister unterrichteten gleichzeitig je eine Gruppe.<\/p>\n<p>Ge\u00fcbt wurde nat\u00fcrlich Kihon, Kumite und auch Kata.<\/p>ngg_shortcode_0_placeholder<p>Sehr wichtig ist mir an dieser Stelle auch die Worte Sensei Enoedas wiederzugeben, die er allen Karateka mit auf den Weg gegeben hatte. Er unterstrich, da\u00df Karate nicht in erster Linie Kampf sei sondern weit mehr &#8211; n\u00e4mlich eine Kampfkunst. Deshalb d\u00fcrfe man sein Hauptaugenmerk nicht auf Wettk\u00e4mpfe richten, wenngleich diese heutzutage oft eine gro\u00dfe Rolle spielen. Gerade weil Karate eine Kampfkunst sei, d\u00fcrfe man Schl\u00e4ge und Tritte niemals ohne Kontrolle ausf\u00fchren. Kime ist unerl\u00e4\u00dflich.<\/p>\n<p>Beim t\u00e4glichen Training sollte man niemals vergessen, da\u00df Karate eine Kampfkunst ist und deshalb immer stark, aber kontrolliert \u00fcben. Starke Techniken sind nur m\u00f6glich, wenn man mit seinem Herzen dabei ist.<\/p>\n<p>Das Training selbst verlief wie gewohnt. W\u00e4hrend Sensei Enoeda gro\u00dfen Wert auf schnelle, starke Techniken legte und sich seine Kommandos &#8222;Yame!&#8220; und &#8222;Kamae-te!&#8220; fast \u00fcberschnitten, konnte man bei Sensei Ohta zahlreiche Kombinationen \u00fcben, bei denen es vor allem auf Koordination ankam, denn Drehungen und Wendungen geh\u00f6rten hier schon fast zum Standard. Bei besonders schwierigen Kombinationen konnte man h\u00e4ufig sein schon fast typisches Schmunzeln sehen und dann folgte das \u00fcbliche &#8222;Easy!&#8220; &#8211; was nat\u00fcrlich f\u00fcr die meisten der \u00dcbenden gar nicht so &#8218;easy&#8216; war. Gegen Ende des Trainings gab es bei ihm regelm\u00e4\u00dfig besondere \u00dcbungen, die an sich gro\u00dfen Spa\u00df machten, obwohl sie recht anstrengend waren. Der Grund daf\u00fcr lag darin, da\u00df es \u00dcbungen waren, die die Koordination verbessern helfen konnten, aber aufgrund ihrer Schwierigkeit h\u00e4ufig zum Schmunzeln Anla\u00df gaben.<\/p>\n<p>Am Abend nach dem Training machten wir uns auf dem Weg zum Chinesen, wo wir es uns wieder einmal so richig wohl sein lie\u00dfen. Sp\u00e4ter dann begaben wir uns in J\u00f6rg&#8217;s Dojo, wo wir diese Nacht schlafen konnten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann wieder zur\u00fcck zur Halle. Leider mu\u00dften wir an diesem Tag schon weiter &#8211; denn wir wollten uns auch einmal erholen. Daher hie\u00df es: Gleich weiter in den Urlaub!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in diesem Jahr konnten wir uns wieder auf ein Sommerlager in Berlin mit Sensei Enoeda und Sensei Ohta freuen. 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