{"id":1138,"date":"2008-02-26T09:28:53","date_gmt":"2008-02-26T08:28:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/?page_id=1138"},"modified":"2008-02-26T09:28:53","modified_gmt":"2008-02-26T08:28:53","slug":"seiza-und-meditation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/karate-and-more\/hintergrunde\/verschiedenes\/seiza-und-meditation\/","title":{"rendered":"Seiza und Meditation"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seiza:<\/strong><br \/>\nNiemand sitzt mit seinem Hintern beim Seiza auf den Fersen oder dr\u00fcckt mit seinem Gewicht auf die F\u00fc\u00dfe. Wichtig ist, dass eine gewisse Grundspannung im Oberschenkel vorhanden ist. Die &#8222;Hauptlast&#8220; beim Sitzen in Seiza tragen die Oberschenkel. Nicht wie in unseren Breiten \u00fcblich der Hintern. Daher ist das &#8222;Absetzen&#8220; des Hintersten auf den Fersen auch nicht ganz korrekt &#8211; auch wenn es so \u00e4hnlich aussieht.<\/p>\n<p><strong>Zen-Meister:<\/strong><br \/>\nDiese sitzen fast nie im Seiza (habe ich jedenfalls noch nicht so gesehen). Meist nehmen schlagen Sie die beiden Unterschenkel \u00fcber, wenn sie meditieren. Dies ist f\u00fcr die meisten Europ\u00e4er aufgrund mangelnder Beweglichkeit bedingt durch unsere Angewohnheit auf St\u00fchlen zu sitzen fast v\u00f6llig unm\u00f6glich. \u00dcbrigens k\u00f6nnen dies auch nicht alle Asiaten&#8230;<\/p>\n<p><strong>Asiaten:<\/strong><br \/>\nIm Seiza sitzt man in Japan nur bei ganz offiziellen, traditionellen Anl\u00e4ssen. Z.B. bei Beerdigungs-Zeremonien, im Tempel, beim Totengedenken vor dem Hausaltar. Ich kann aus eigenem Erleben best\u00e4tigen, dass das Sitzen im Seiza auch den Japanern nicht leicht f\u00e4llt und Beschwerden hervorruft. Nach einer Weile werden die Beine taub und schlafen ein. Wie das der Priester bei seinen monotonen Riten dann schafft, trotzdem so als w\u00e4re nichts gewesen aufzustehen, ist mir ein R\u00e4tsel.<br \/>\nAnsonsten sitzen nur Frauen im Seiza, da der Schneidersitz als unziemlich angesehen wird. Trotzdem wandelt man das Sitzen meist ab, indem die Beine dann bei inoffiziellen Anl\u00e4ssen \/ Familienfeiern etc. meist seitlich neben dem K\u00f6rper abgelegt werden, man also sozusagen den Hintern neben den Beinen auf den Boden absetzt. Das ist etwas entspannter &#8211; aber eben nicht bei offiziellen Anl\u00e4ssen \/ im Dojo m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>Dehnen:<\/strong><br \/>\nMit Dehnen kann man seine Beweglichkeit ein wenig verbessern. Allerdings sollte man eines wissen: Wenn nichts getan wird, nimmt die Beweglichkeit bereits ab dem 12. Lebensjahr kontinuierlich ab. Man kann seine Beweglichkeit zwar wieder in einem gewissen Rahmen steigern, aber man wird niemals die volle Beweglichkeit wieder erlangen, die man einmal als Kind hatte. Insofern kann Dehnen in Bezug auf Seiza hilfreich sein, wird aber meist wenig bringen.<\/p>\n<p><strong>Ganz allgemein:<\/strong><br \/>\nMit Ausnahme einer kurzen Meditation zu Beginn und Ende des Trainings sollte man nie im Seiza meditieren, es seit denn, man nutzt ein Meditationskissen. Wenn man trotzdem Schmerzen im Knie hat, sollte man eine andere Haltung einnehmen. Meditieren kann man in jeder Haltung, wenngleich die eine oder andere Position der Meditation eher hinderlich sein kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seiza: Niemand sitzt mit seinem Hintern beim Seiza auf den Fersen oder dr\u00fcckt mit seinem Gewicht auf die F\u00fc\u00dfe. Wichtig ist, dass eine gewisse Grundspannung im Oberschenkel vorhanden ist. Die &#8222;Hauptlast&#8220; beim Sitzen in Seiza tragen die Oberschenkel. Nicht wie in unseren Breiten \u00fcblich der Hintern. Daher ist das &#8222;Absetzen&#8220; des Hintersten auf den Fersen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1127,"menu_order":11,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1138","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1138"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1138"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1138\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}