{"id":1064,"date":"2008-02-25T18:50:09","date_gmt":"2008-02-25T17:50:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/?page_id=1064"},"modified":"2008-02-28T11:23:43","modified_gmt":"2008-02-28T10:23:43","slug":"karate-und-gesundheit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/karate-and-more\/karate-wissen\/karate-und-gesundheit\/","title":{"rendered":"Karate und Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. Beweglichkeit<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir Kata \u00fcben, m\u00fcssen wir immer bem\u00fcht sein, den vollen Bewegungsspielraum des K\u00f6rpers auszunutzen. Die Technik selbst ist nicht so wichtig. Wichtiger ist, was die Bewegung in Bezug auf die physische Entwicklung f\u00fcr unseren K\u00f6rper tut. Deshalb m\u00fcssen alle Bewegungen vollst\u00e4ndig ausgef\u00fchrt werden, um st\u00e4ndig an der Erhaltung oder Vergr\u00f6\u00dferung des Bewegungsspielraums zu arbeiten. Dies wird schlie\u00dflich die Beweglichkeit verbessern, welche sonst bereits ab dem Alter von 10 abnimmt. Wenn wir Karate trainieren, so k\u00f6nnen wir diesen Prozess verlangsamen oder aufhalten, so dass er erst im Alter von 50-55 einsetzt.<\/p>\n<p><strong>2. Geschwindigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Wir arbeiten st\u00e4ndig an Geschwindigkeit. Wir versuchen st\u00e4ndig die Bewegungen schneller und noch schneller auszuf\u00fchren. Auf diese Weise wird die nat\u00fcrliche Geschwindigkeit des K\u00f6rpers ihren H\u00f6hepunkt nicht im Alter von 20 erreichen und dann abnehmen, sondern wir k\u00f6nnen diesen Prozess ebenfalls auf das Alter von 50-55 verschieben.<\/p>\n<p><strong>3. Kraft<\/strong><\/p>\n<p>Im Karate nehmen wir stets eine tiefe Position ein. Normalerweise findet die Entwicklung der Kraft im Alter von 30 ein Ende, aber sie kann durch fortgesetztes Karate-Training immer weiter verbessert werden. Erst im Alter von 50-55 Jahren nimmt sie dann allm\u00e4hlich ab.<\/p>\n<p><strong>4. Ausdauer<\/strong><\/p>\n<p>Durch zahlreiche Wiederholungen einer Technik entwickeln wir im K\u00f6rper und Gehirn nicht nur ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Technik sondern entwickeln zugleich auch Ausdauer. Viele Dinge, die wir im Training machen, sind ohne Ausdauer unm\u00f6glich. Die Ausdauer bleibt am l\u00e4ngsten erhalten. Erst im Alter von 60-65 nimmt sie beim aktiven Karateka allm\u00e4hlich ab.<\/p>\n<p><strong>Atmung<\/strong><\/p>\n<p>Auch das richtige Atmen ist wichtig. Wir w\u00e4ren wirklich \u00fcberrascht zu erfahren, wie viele Menschen nur deshalb leiden oder gar krank sind nur weil sie falsch atmen. Die Basis des Lebens ist das Atmen. Der menschliche K\u00f6rper funktioniert nat\u00fcrlicherweise effektiv. Die Muskeln spannen und entspannen sich mit der Atmung. Ohne eine effektive, richtige Atmung sind keine effektiven Bewegungen m\u00f6glich. Bei jeder Bewegung muss man sich zu 100% auf die Atmung konzentrieren und beim Entspannen ausatmen. Wann immer man eine k\u00f6rperliche Anstrengung unternimmt, muss man dabei ausatmen. Wenn man beispielsweise einen Stuhl ohne zu atmen anhebt, so verursacht dies 45% mehr Stress als mit der richtigen Atmung. Es gibt noch einen weiteren Grund f\u00fcr die korrekte Atmung, welchen wir gleichfalls im t\u00e4glichen Leben beachten m\u00fcssen: Wenn es keine Verbindung zwischen der Skelett-Muskulatur und den Atmungsorganen gibt, ist alles schwer.<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p><a TARGET=\"_blank\" HREF=\"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/02\/132.jpg\"><img ALIGN=\"right\" HEIGHT=\"96\" WIDTH=\"128\" VSPACE=\"10\" HSPACE=\"10\" BORDER=\"0\" SRC=\"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/02\/132.thumbnail.jpg\" \/><\/a>Durch Karate-\u00dcbungen kr\u00e4ftigen wir unsere Muskeln und halten unsere Gelenke flexibel. Gewichtheben beispielsweise hat f\u00fcr unser t\u00e4gliches Leben keinerlei Bedeutung &#8211; es ist nur f\u00fcr das Gewichtheben selbst n\u00fctzlich. Wir brauchen eine Kraft, die wir auch im t\u00e4glichen Leben einsetzen k\u00f6nnen. Die Kraft, die durch die Karate-\u00dcbungen entwickelt wird, ist eine weit ges\u00fcndere Kraft, als sie durch Gewichtheben erreicht wird.<\/p>\n<p>Es ist durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt, dass ein 75 Jahre alter K\u00f6rper mit den zuvor genannten Qualit\u00e4ten dem eines 50-55 J\u00e4hrigen entspricht. Als Ergebnis der durchgef\u00fchrten langj\u00e4hrigen Forschungen wurde Karate in den USA neben der Pennsylvania University und der Long Island Universit\u00e4t in New York auch an vielen anderen Universit\u00e4ten und Hochschulen des Landes als offizielles Unterrichts-Programm akzeptiert.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen niemals vergessen, dass in einem gesunden K\u00f6rper auch ein gesunder Geist wohnt. Je ges\u00fcnder, je st\u00e4rker wir sind, desto leichter k\u00f6nnen wir mit Stress umgehen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen niemals zeitig mit Karate anfangen und es ist niemals zu sp\u00e4t das Karate-Training zu beginnen. Selbst Leute \u00fcber 50 k\u00f6nnen durch das Training bis zu einem gewissen Grad eine Verbesserung ihrer einstigen F\u00e4higkeiten wiedererlangen. Prof. Safar berichtete beispielsweise von einem Diabetiker, der nach 3 Jahren Training kein Insulin mehr ben\u00f6tigte. Es k\u00f6nnten an dieser Stelle noch viele andere Beispiele genannt werden. K\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung hilft stets die eigene Kondition zu kontrollieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Beweglichkeit Wenn wir Kata \u00fcben, m\u00fcssen wir immer bem\u00fcht sein, den vollen Bewegungsspielraum des K\u00f6rpers auszunutzen. Die Technik selbst ist nicht so wichtig. Wichtiger ist, was die Bewegung in Bezug auf die physische Entwicklung f\u00fcr unseren K\u00f6rper tut. Deshalb m\u00fcssen alle Bewegungen vollst\u00e4ndig ausgef\u00fchrt werden, um st\u00e4ndig an der Erhaltung oder Vergr\u00f6\u00dferung des Bewegungsspielraums [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1057,"menu_order":9,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1064","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1064"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1064"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1064\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1057"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1064"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}