{"id":703,"date":"2006-10-14T08:35:43","date_gmt":"2006-10-14T07:35:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/?p=703"},"modified":"2008-02-12T08:38:11","modified_gmt":"2008-02-12T07:38:11","slug":"kulturinsel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/kulturinsel\/","title":{"rendered":"Kulturinsel"},"content":{"rendered":"<p><img ALIGN=\"right\" HEIGHT=\"75\" WIDTH=\"100\" VSPACE=\"10\" HSPACE=\"10\" BORDER=\"0\" SRC=\"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/061014\/thumbs\/thumbs_dscf3116.jpg\" \/>Richard Vetter hatte alles so sch\u00f6n organisiert und konnte dann nicht mitfahren. Richard musste im Rahmen seines Ersatzdienstes nach Lindow zu einem weiteren Teil seiner \u00dcbungsleiter-Ausbildung fahren.<\/p>\n<p>Der Bus fuhr um 7.30 Uhr ab Bad Liebenwerda bzw. 7.45 Uhr ab Elsterwerda.<!--more--> Diesmal waren wir nicht ganz so viele wie bei unserer letzten Ausfahrt nach Belantis. Ich denke, der Grund lag darin, dass diese Ausfahrt etwas kurzfristig kam und Einsiedel noch nicht so bekannt ist wie Belantis.<\/p>\n<p>Trotzdem hatten alle Teilnehmer sicherlich viel Spa\u00df. Schon die Fahrt war sehr lustig. Kurz vor 10.00 Uhr trafen wir dann in Einsiedel ein. Ein kleines Dorf in der N\u00e4he von G\u00f6rlitz, direkt an der polnischen Grenze. Die Dame am Einlass schien ein klein wenig \u00fcberfordert zu sein. Sie war zwar nicht unfreundlich, zeigte sich aber ob der vielen Kinder in unserer Gruppe doch leicht gestresst &#8230;<\/p>\n<p>Nach kurzer Wartezeit waren alle Formalit\u00e4ten gekl\u00e4rt und wir konnten auf das Gel\u00e4nde. Bis zum gemeinsamen Mittagessen hatten wir noch 2 Stunden Zeit. In kleineren Gruppen machten wir uns auf den Weg, um das Gel\u00e4nde zu erkunden.<\/p>\n<p>Zahlreiche Labyrinthe lockten nicht nur die Kinder sondern auch Jugendliche und Erwachsene. Selbst unsere &#8222;Gro\u00dfen&#8220; lie\u00dfen es sich nicht nehmen, durch die vielen unterirdischen G\u00e4nge zu kriechen oder das Spukschloss zu kriechen. Einige sa\u00dfen dort sogar l\u00e4nger als gewollt fest, da sie den Ausgang nicht mehr fanden. Doch verhungert ist dort keiner von uns. Nicole konnte sich nach l\u00e4ngerer Zeit des Wartens doch noch aus ihrem Gef\u00e4ngnis befreien.<\/p>\n<p>Lustig und interessant waren all die vielen Spr\u00fcche, die man auf dem ganzen Gel\u00e4nde immer wieder lesen konnte&#8230; Ganz beliebt auch das Trampolin. Da wurden auch die Gro\u00dfen wieder wie kleine Kinder.<\/p>\n<p>Um 12.30 Uhr trafen wir uns dann zum Mittagessen in der &#8222;Feuerschenke&#8220;. Im Voraus hatten wir schon bestellt, allerdings waren die Gerichte doch kleiner als gedacht, so dass wir noch ein wenig nachbestellen mussten &#8211; aber schlie\u00dflich wurde jeder satt. Bratw\u00fcrste am Spie\u00df zum selber braten am offenen Kaminfeuer und dazu einen Cowboybohnentopf &#8211; das schmeckte jedem. Die urige Sch\u00e4nke tat ein \u00fcbriges.<\/p>\n<p>Eigentlich waren alle Geb\u00e4ude auf dem Gel\u00e4nde in einer sehr eigenwilligen &#8222;Baumhaus-Bauart&#8220; errichtet wobei keines dem anderen glich.<\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen trafen wir uns am Fresstempel wo dann die gebuchte Kulturinsel-Olympiade &#8222;Sixatlum&#8220; stattfinden sollte. Zuvor wurden aber noch die in der N\u00e4he vorhandenen Kletterm\u00f6glichkeiten ausprobiert. Dabei schaffte es Julien in die einzig vorhandene Pf\u00fctze hineinzurutschen&#8230;<\/p>\n<p>Dann ging es p\u00fcnktlich los. Wir bildeten 2 Gruppen zu je 6 Teilnehmern, wobei je 2 Teams gegeneinander antraten. Zuerst mussten alle Team-Mitglieder gemeinsam eine Flasche Mineralwasser austrinken. Gl\u00fccklicherweise war darin nicht allzuviel Kohlens\u00e4ure enthalten. Danach mussten rasch ziemlich bunte Overalls angezogen werden. Im Anschluss sprangen alle mit aneinandergen\u00e4hten S\u00e4cken (Sackh\u00fcpfen). Dies erwies sich als gar nicht so einfach, da man im Takt springen musste, um nicht hinzufallen. Danach war ein mit einem Faden verbundener L\u00f6ffel durch die \u00c4rmel aller Mitglieder des Teams gef\u00e4delt werden. Darauf stellten sich alle auf ein zusammengebundenes Seil und mussten durch das Tal der Wasserd\u00e4monen laufen. Dort waren kleine Sensoren versteckt, die mit einer kleinen Zeitverz\u00f6gerung eine kleine Dusche ausl\u00f6sten. Die ersten hatten es dabei gut, denn die kamen noch recht trocken durch. Nach dieser Aufgabe folgte dann ein weiteres Spiel. Alle mussten sich auf Holzkl\u00f6tze stellen. Der letzte nahm dann einen weiteren Klotz auf, reichte diesen durch, alle stiegen dann einen Klotz weiter und dann kam wieder der n\u00e4chste neue Klotz von hinten. Als letzter Wettbewerb kam ein Skilaufen mit Riesenski dran. Das ganze Team musste gemeinsam auf den Ski laufen. Dies erforderte ein H\u00f6chstma\u00df an Konzentration. Marco forderte sein Team wiederholt auf, den rechten Fu\u00df zu nehmen, doch stets nahmen seine Team-Kameraden den linken Fu\u00df. Schlie\u00dflich forderte er auf, den linken Fu\u00df zu nehmen und dann klappte es endlich. Die Sieger durften sich einen Halbedelstein aussuchen.<\/p>\n<p>Es war noch fr\u00fch am Nachmittag und wir hatten noch viel Zeit. Irgendwie blieben die meisten dann doch erst einmal am Lagerplatz. Dort waren \u00fcberall viele kleine Lagerecken mit jeweils einem offenen Lagerfeuer. Nachdem die ersten angefangen hatten Kn\u00fcppelkuchen zu backen, besorgten sich alle Teig und Bratw\u00fcrste oder Waffeln.<\/p>\n<p>Langsam ging dann die Zeit auf der Kulturinsel zu Ende. Nach einem anstrengendem Tag, den die j\u00fcngeren \u00fcberwiegend mit ihren Taschenlampen in den unterirdischen Geheimg\u00e4ngen verbrachten, machten wir uns auf den Weg zum Bus. Die R\u00fcckreise verlief ohne Probleme, wobei allerdings die erhoffte Ruhe nicht eintrat. Obwohl die Kinder den ganzen Tag herumtobten, hatten sie doch noch gen\u00fcgend Kraft und Ausdauer, und waren im Bus schier gar nicht zu b\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>Alles in allem ein wundervolles und noch dazu sehr preiswertes Erlebnis. Danke Richard, f\u00fcr die hervorragende Organisation.<\/p>ngg_shortcode_0_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richard Vetter hatte alles so sch\u00f6n organisiert und konnte dann nicht mitfahren. Richard musste im Rahmen seines Ersatzdienstes nach Lindow zu einem weiteren Teil seiner \u00dcbungsleiter-Ausbildung fahren. 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