{"id":1704,"date":"2008-07-26T22:01:35","date_gmt":"2008-07-26T21:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/?p=1704"},"modified":"2008-07-31T10:25:30","modified_gmt":"2008-07-31T09:25:30","slug":"sommercamp-malchow-flexibilitat-war-das-wichtigste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/sommercamp-malchow-flexibilitat-war-das-wichtigste\/","title":{"rendered":"Sommercamp Malchow &#8211; Flexibilit\u00e4t war das Wichtigste"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"right\" height=\"75\" width=\"100\" vspace=\"10\" hspace=\"10\" src=\"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/080720\/thumbs\/thumbs_080720%20Malchow%20015.jpg\" \/>Unser drittes Vereinsferiencamp ist am Montag zu Ende gegangen. Dieses Mal war es ein Sommerausflug, und unser Weg f\u00fchrte uns nach Malchow an der M\u00fcritz. Leider konnten statt der angemeldeten 23 Personen nur 21 teilnehmen, da eine pl\u00f6tzliche Krankheit die Mitfahrt von Florian und seinem Vater verhinderte.<!--more--><\/p>\n<p>Die Reise begann Freitag Morgen. P\u00fcnktlich um halb acht trafen alle Teilnehmer ein. Dann ging es zum Zug. Viereinhalb Stunden Zugfahrt lagen vor uns. Kaum, dass alle sa\u00dfen, kamen die ersten Proviantpakete zum Vorschein und einige Teilnehmer begannen sich abzulenken. B\u00fccher, Karten, Videospiele und Musikplayer wurden aus den Tiefen der Rucks\u00e4cke und Reisetaschen hervorgeholt. Die Fahrt verlief reibungslos, so dass wir p\u00fcnktlich am Malchower Bahnhof eintrafen.<br \/>\nDort stand schon unser Gep\u00e4cktransporter bereit, der unsere Taschen in die Jugendherberge brachte. Wir folgten der Wegbeschreibung des Fahrers zur Jugendherberge, vorbei an  Superm\u00e4rkten und der Altstadt. Nach fast 45 Minuten Fu\u00dfmarsch kamen wir zu dem historischen Geb\u00e4ude, dass uns f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage Quartier bieten sollte.<\/p>\n<p>Innerhalb weniger Minuten wurden die Betten unsere drei Gemeinschaftsr\u00e4ume bezogen und die Taschen in die Zimmer gebracht. Leider ging bei der Zimmeraufteilung nicht alles so glatt, wie erhofft. So wurden gerade Heinigs, die dieses Feriencamp in die Wege geleitet hatten, getrennt.<br \/>\nNachmittags ging es ins Kino. Da sich einige der Erwachsenen lieber eine Pause nach der Zugfahrt g\u00f6nnen wollten, sahen nur 14 Teilnehmer den neuen Animationsfilm &#8222;Kung Fu Panda&#8220; auf der Leinwand.<br \/>\nNach dem Abendbrot teilte sich die Gruppe auf. Viele nutzten die Zeit, um Tischtennis zu spielen und Falco organisierte kurzfristig ein kleines Kickerturnier. Die Teams wurden ausgelost. Leider gaben schon einige w\u00e4hrend des Turniers auf, so dass nur noch vier oder f\u00fcnf von den verbleibenden Spielern um den Sieg k\u00e4mpften. Zum Schluss ging das Team Falco-Nicole vor Lisa J.-Leon als Sieger aus dem Turnier. F\u00fcr Leon sprang ersatzweise sein Vater ein, der aus beruflichen Gr\u00fcnden mit dem Auto nach kam.<\/p>\n<p>Der Samstag begann relativ zeitig. Um acht gab es Fr\u00fchst\u00fcck. Nachdem sich alle ges\u00e4ttigt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Kuriosit\u00e4tenmuseum &#8222;Kiek in un wunner di&#8220;. Leider wurde die Strecke recht lang, da die Jugendherberge am entgegengesetzten Stadtrand lag. So mussten an diesem Wochenende einige lange Wege zur\u00fcck gelegt werden.<br \/>\nAngekommen am Museum wurden wir zuerst in ein Klassenzimmer gef\u00fchrt. Das stammte vermutlich aus der Zeit des ersten Weltkrieges und fand an diesem Tag nicht zum ersten mal freiwillige Pauker. Zum schm\u00f6kern und ausprobieren lagen Schulb\u00fccher aus der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts und Schiefertafeln bereit. Nachdem die ersten die altdeutsche Schreibschrift &#8222;S\u00fctterlin&#8220; probiert hatten, teilte sich die Gruppe. Zu bewundern waren Badewannen im Schrank, Klosessel, Waschmaschinen und die unterschiedlichsten Utensilien aus dem Alltagsleben.<br \/>\nEine gute Stunde sp\u00e4ter, nachdem wir auch unsere Kleinen vom alten Kaufmannsladen aus dem Kinderzimmer  trennen konnten, ging es wieder auf den R\u00fcckweg. Dabei genossen wir noch die Aussicht auf das \u00f6rtliche Kloster und den See.<br \/>\nAm Nachmittag konnte jeder selbst entscheiden, was er tat. So wurden wieder ausgiebig die Tischtenniskellen geschwungen und die Minifussballer in Bewegung versetzt. Auch Fussball und Volleyball \u00fcbten ihren besonderen Reiz aus. Ebenso wurde das DDR-Museum im ehemaligen Filmpalast von einigen besucht und f\u00fcr lohnenswert befunden.<br \/>\nLeider fiel der Rest des Tages sprichw\u00f6rtlich ins Wasser. Kaum waren alle im Haus, denn es sollte ja Abendbrot geben, fing es an zu sch\u00fctten wie aus Eimern .Vorsichtshalber wurde, aufgrund des Gewitters, die f\u00fcr diesen Abend angesetzte Kanufackeltour abgesagt, und mit einem Fragezeichen auf den n\u00e4chsten Tag verlegt. Gleichzeitig wurde das Ausweichziel M\u00fcritzeum in Waren als Tagesausflug am Sonntag ins Auge gefasst.<br \/>\nAm Abend besch\u00e4ftigte wir uns dann in kleinen geselligen Runden mit verschiedensten Kartenspielen und Gespr\u00e4chen.<\/p>\n<p>Der Sonntag begann wider erwarten mit strahlendem Sonnenschein und nur leicht bew\u00f6lktem Himmel. Trotzdem ging es gegen neun auf zum Bahnhof. Als wir den Zug bestiegen, mussten wir feststellen, dass diese Strecke leider recht beliebt zu sein schien. Dementsprechend war es kaum m\u00f6glich, einen Sitzplatz in dem kleinen Zug zu erhalten. Nachdem die Fahrkarten endlich gel\u00f6st waren, kamen wir auch schon in Waren an. Ein paar Minuten zu Fu\u00df und schon standen wir vor dem ungew\u00f6hnlich gestaltetem Geb\u00e4ude des M\u00fcritzeums. Zu sehen waren vielf\u00e4ltige Pr\u00e4sentationen und Experimente rund um das Thema Natur. Besonderes Augenmerk wurde auf die regionale Flora und Fauna gelegt. Die Ausstellung zog jeden in ihren Bann, so dass die Zeit mit anschauen und ausprobieren verflog.<br \/>\nDa unser Schiff gegen 15:15 Uhr in Waren ablegen sollte, hatten wir noch etwas Zeit, und so ging es f\u00fcr die meisten in die Stadt. Beim Italiener blieben einige h\u00e4ngen. Die gro\u00dfen Pizzen und das Eisangebot waren zu verlockend.<br \/>\nDanach wollten wir zum Schiff. Nach ungef\u00e4hr 15 Minuten wussten wir endlich, in welchem der drei H\u00e4fen die Klaus St\u00f6rtebecker anlegt. Am Ufer der M\u00fcritz entlang ging es zum Anleger. Noch schnell einige Souvenirs kaufen und schon lief unser Schiff ein.<br \/>\nZur\u00fcck ging es \u00fcber diverse gr\u00f6\u00dfere und kleinere Seen, vorbei an einem Havarieschiff, Richtung Malchow. Hier konnten wir das erste Mal die Drehbr\u00fccke in Aktion sehen, aber nicht, wie \u00fcblich, vom Land, sondern vom Schiff aus.  Kaum angelegt, machten wir uns auf zur Jugendherberge, wo schon das Abendbrot wartete. Der erste Abschied kam, denn Leons Vater fuhr wieder Richtung Heimat.<br \/>\nAls Highlight des Sonntags werden wohl die meisten den Bowlingabend in Erinnerung behalten. Da nicht alle Lust auf Bowling versp\u00fcrten, konnten wir mit zwei Gro\u00dfraumtaxen die Strecke \u00fcberwinden. Nachdem alle ihre Schuhe hatten und die Bahnen belegt wurden, ging es los.<br \/>\nDa wir die Bahnen nach Alter teilten, gingen die Punktzahlen nicht zu weit auseinander. W\u00e4hrend bei den Gro\u00dfen zum Schluss Danny vor Herrn Heinig f\u00fchrte, konnte sich Erik nur knapp gegen dem \u00dcberraschungszweiten Leon durchsetzen. Der R\u00fcckweg verging f\u00fcr die meisten wie im Flug.<\/p>\n<p>Schon war der Montag angebrochen. Die sieben  Sachen wurden gepackt und in den Gep\u00e4cktransporter gebracht. Da das Wetter uns mal wieder einen Strich durch die Rechnung zu machen schien, wurden spontan nochmal die beiden Taxen gerufen, die uns dann zum Bahnhof brachten.<br \/>\nVon dort ging es direkt nach Hause. Aber dieses Mal wurde die Zugfahrt zum Erlebnis. W\u00e4hrend alles noch beim ersten Umsteigen ruhig verlief, ging es am Hauptbahnhof rund. Der Zug sollte 12:45 Uhr am Bahnhof eintreffen. Da einige noch einen Kaffee und etwas zu Essen wollten, wurde ausgemacht, dass alle 5 Minuten vor Abfahrt wieder am Gleis sein sollten. Doch nicht alle waren rechtzeitig da. Danny traf erst ein, als der Zug am Bahnsteig hielt. Kaum eingestiegen, begann der Stress erst richtig. Wir waren im falschen Waggon. Als alle im Zug waren, versuchten wir uns zu unseren Sitzpl\u00e4tzen durchzuschlagen. Dummerweise waren wir nicht die einzigen, denn eine andere Gruppe kam uns mit dem gleichen Problem entgegen. Da es leider weder vor noch zur\u00fcck ging, musste der Schaffner eingreifen, so dass wir erst nach ungef\u00e4hr 20 Minuten alle im richtigen Waggon waren. Zum Schluss fanden alle ihren Platz, auch wenn wir diese vereinzelt r\u00e4umen lassen mussten. Schlie\u00dflich hatten wir f\u00fcr die Sitzpl\u00e4tze bezahlt.<br \/>\nMit ein paar Minuten Versp\u00e4tung hielt der Zug endlich in Elsterwerda. Erleichtert und geschafft stiegen wir aus. Viele wurden auf dem Bahnsteig von Eltern und Gro\u00dfeltern in Empfang genommen. Damit ging ein sch\u00f6nes, aufregendes und anstrengendes Wochenende zu Ende.<\/p>\n<p>Anbei m\u00f6chte ich noch meinen Dank aussprechen. Vor allem gilt er jenen, die geholfen haben, dass diese Fahrt ein Erfolg wurde. So w\u00e4re wohl einiges nicht so gut abgelaufen ohne das pers\u00f6nliche Engagement unserer mitgereisten Erwachsenen. Besonders m\u00f6chte ich hier die Familie Heinig nennen, die dieses Feriencamp erst in die Wege geleitet hat.<\/p>\n<p><strong>ngg_shortcode_0_placeholder<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser drittes Vereinsferiencamp ist am Montag zu Ende gegangen. Dieses Mal war es ein Sommerausflug, und unser Weg f\u00fchrte uns nach Malchow an der M\u00fcritz. 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