{"id":145,"date":"1996-06-15T08:58:53","date_gmt":"1996-06-15T07:58:53","guid":{"rendered":"http:\/\/lubwart.de\/wordpress\/?p=145"},"modified":"2008-04-18T11:09:51","modified_gmt":"2008-04-18T10:09:51","slug":"karate-lehrgang-6","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/karate-lehrgang-6\/","title":{"rendered":"Karate-Lehrgang"},"content":{"rendered":"<p><img ALIGN=\"right\" HEIGHT=\"75\" WIDTH=\"100\" VSPACE=\"10\" HSPACE=\"10\" BORDER=\"0\" SRC=\"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/960303\/thumbs\/thumbs_951201_001.jpg\" \/>Nachdem es in den letzten Monaten nahezu keine Aktivit\u00e4ten in unserem Verein gab, nahmen jetzt ein paar von uns die Ausschreibung f\u00fcr den Wochenendlehrgang mit Sensei Ohta zum Anla\u00df, ihren seit langem angestauten Drang nach Abwechslung, besonders in Bezug auf das w\u00f6chendliche Training, nachzukommen. <!--more-->So fuhren wir am Samstag, den 02.03.96 nach Berlin-Hellersdorf, um von Sensei Ohta Neues zu lernen, Altes zu vertiefen, aber auch neue Motivationen zu erlangen. Wir, das waren einerseits R.-P. G\u00f6rlach, M. Ke\u00dfler, Th. M\u00fcller und S. Schr\u00e4pel, andererseits St. Wohmann, G. Knoblich und meine Wenigkeit.<\/p>\n<p>Steffen, Giovana und ich fuhren gegen 09.00 Uhr morgens los und waren etwa 11.30 Uhr in Berlin, w\u00e4hrend Ralf und die anderen auf Grund einer au\u00dferplanm\u00e4\u00dfigen Stadtrundfahrtetwas sp\u00e4ter eintrafen. Nun mu\u00dften so &#8222;schwierige&#8220; Fragen gekl\u00e4rt werden, wie: Sind vielleicht irgendwo bekannte Gesichter zusehen?, Wo und Wann melde ich mich an?, und: Dr\u00e4nge ich mich jetzt in den Umkleideraum hinein oder warte ich, bis die anderen fertig sind?<\/p>\n<p>In der Halle, Sorry!, nat\u00fcrlich im Dojo angelangt, warteten wir auf die 1.Trainingseinheit. Diese begann dann auch p\u00fcktlich um 13.00 Uhr. Zun\u00e4chst wurde unter der Leitung eines Dan-Tr\u00e4gers die Erw\u00e4amung durchgef\u00fchrt, in deren Verlauf Sensei Ohta ,mit etwas Versp\u00e4tung im Dojo eintraf. Er \u00fcbernahm auch gleich die Gruppe und ging zum eigentlichen Training \u00fcber. Es waren vorallem Grundtechniken, wie Gedan-Barei, Age-Uke und Gyaku-Zuki, die ge\u00fcbt und anschlie\u00dfend im Partnertrainig gefestigt wurden. Auch wenn man es nicht glauben m\u00f6chte, diese erste Stunde ging trotz des relativ eint\u00f6nigen Trainigs viel zu schnell vor\u00fcber.<\/p>\n<p>Nach Beendigung der 1.Trainigseinheit gelang es dann Steffen und mir, aber auch Giovana, durch den guten und schnellgefa\u00dften Entschlu\u00df, uns duschen zu gehen, einpaar Tropfen lauwarmes Wasser zu ergattern. Dies war dann auch das einzigewarme Waaser, das die Halle hergab. Als wir geduscht und umgezogen waren, gab es f\u00fcr uns nur noch ein Ziel &#8211; denstetig wachsenden Hunger zu bek\u00e4mpfen. Also irrten wir durch das Wohnviertel, um uns schlie\u00dflich, wie sollte es anders sein, an einem China-Restaurant wiederzufinden. Hier konnten wir in einer angenehmen Ruhe die reichlich aufgetragenen Speisen zu uns nehmen.<\/p>\n<p>Doch sp\u00e4testens mit verlassen des Restaurants wurde auch dem letzten klar, da\u00df der Versuch, nichts von dem Essen \u00fcbrig zulassen, eingro\u00dfer Fehler war. Denn nun schleppten wir uns mit schweren Magen zur\u00fcck zur Turnhalle, zogen uns um, und warteten dann &#8222;faul und tr\u00e4ge&#8220; auf den Beginn des 2.Trainigs, obwohl wir dieses zum jetzigem Zeitpunkt gerne durch einen ausgedehnten Mittagsschlaf ersetzt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Wie auch immer! Nach der Erw\u00e4rmung, wiederum durch einen Dan-Tr\u00e4ger, war die ganze M\u00fcdigkeit vergessen. So konnten wir uns voll auf Sensei Ohta\u00b4s Anweisungen konzentrieren. Ge\u00fcbt wurden diesmal Shuto-Uke, Nukite, Morote-Uke in Zenkutsu-Dachi oder Kokutsu-Dachi, und dies wieder allein oder mit einem Partner .<\/p>\n<p>allein oder mit einem Partner .<\/p>\n<p>Auch diese Trainigseinheit verging sehr schnell, und es n\u00e4herte sich der Zeitpunkt, an dem wir unsere ganze H\u00e4rte bewiesen sollten. Duschen war angesagt! Bei einer Temperatur, welche uns eher an &#8222;arktische Eisberge&#8220;, als an eine angenehme Dusche denken lie\u00df, war dies wirklich kein Vergn\u00fcgen. Aber!, wir haben es \u00fcberstanden.( &#8211; und sind &#8222;H\u00e4rter&#8220; geworden- anm.d.Schr.) Nun mu\u00dften wir auf die 2.Trainingsgruppe warten, um gemeinsam zu unserer Unterkunft zu fahren. Ralf, Marko, Thomas und Stefan fuhren leider schon nach Hause, so das wir nur noch zu dritt waren. Die nun beginnende Zeit des Wartens, ca.1 Std., \u00fcberbr\u00fcckten wir mit Unterhaltung und dem Genu\u00df eines von uns mitgebrachten, speziellem Getr\u00e4nk\u00b4s, auf das ich aus rein sportlichen Gr\u00fcnden hier nicht n\u00e4her eingehen m\u00f6chte. Als sich dann auch die letzten vor der Halle eingefunden hatten, fuhren wir im Konvoi zum Dojo des gastgebenden Vereins, der sich im Keller eines alten B\u00fcrogeb\u00e4udes, ca.15 Minuten entfernt, befand. Hier wurden nun die Nachtlager aufgebaut. W\u00e4hrend Giovana und Steffen sich um den Betrieb der Kaffeemaschine bem\u00fchten, sorgte ich im Gemeinschaftsraum f\u00fcr etwas Musik. Nun st\u00fcrzten wir drei uns auf Steffen\u00b4s Abendbrot, tranken Kaffee und spielten anschlie\u00dfend Skat. Im Verlauf unserer Bem\u00fchungen, Giovana die wichtigsten Regeln diesen Spieles beizubringen, f\u00fcllte sich langsam der Raum, und es wurde ein gem\u00fctlicher Abend mit interessanten Gespr\u00e4chen. Vor allem der intensive Meinungsaustausch mit den Karatekas aus L\u00fcbbenau f\u00fchrte dazu, da\u00df die Letzten erst um 04.00 Uhr im Schlafsack lagen.<\/p>\n<p>Gegen 08.00 Uhr morgens standen wir wieder auf der &#8222;Matte&#8220;. Die Sachen schnell gepackt, die Rester vom Abendbrot vernichtet, dazu noch eine herrlich duftend, M\u00fchdigkeit vertreibende, grooo\u00dfe Tasse k\u00f6stlichsten Kaffee, warteten wir auf Siggi Gelz, der uns dann zur\u00fcck zur Turnhalle brachte. Hier angekommen, zogen wir uns gleich um, und bereiteten uns auf die letzte Trainingseinheit vor,die p\u00fcnktlich um 10.00 Uhr begann. Nach der zehnmin\u00fctigen Erw\u00e4rmung wurden heute haupts\u00e4chlich Fu\u00dftechniken (Mae-Geri, Yoko-Geri) und im zweiten Teil Katas trainiert. Zum Schlu\u00df gab es zum Dank f\u00fcr Sensei Ohta eine Menge Beifall f\u00fcr seine geleistete Arbeit. Sehr zufrieden mit dem zuendegehenden Lehrgang fuhren wir dann mit der festen Absicht nach Hause, bald wieder einen Lehrgang zu besuchen.<\/p>\n<p>Es war keineswegs ein gew\u00f6hnlicher Lehrgang, denn ich meine, kein Lehrgang gleicht dem anderen. Es wird immer Unterschiede in der Trainingsqualit\u00e4t, sowohl positive wie negative Erfahrungen, vor allem aber auch sch\u00f6ne Erlebnisse geben.<\/p>\n<p>Nein, das einzige, das man wohl als Gewohnheit ansehen kann, ist, das nach wie vor geringe Interesse unserer Vereinsmitglieder an diesen Wochenlehrg\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Enrico Beckstein<\/p>ngg_shortcode_0_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem es in den letzten Monaten nahezu keine Aktivit\u00e4ten in unserem Verein gab, nahmen jetzt ein paar von uns die Ausschreibung f\u00fcr den Wochenendlehrgang mit Sensei Ohta zum Anla\u00df, ihren seit langem angestauten Drang nach Abwechslung, besonders in Bezug auf das w\u00f6chendliche Training, nachzukommen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[143],"tags":[],"class_list":["post-145","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=145"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=145"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=145"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=145"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}