{"id":1148,"date":"2008-02-26T09:38:58","date_gmt":"2008-02-26T08:38:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/?page_id=1148"},"modified":"2008-02-26T09:40:12","modified_gmt":"2008-02-26T08:40:12","slug":"ratschlage-fur-das-training","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.bushido-lubwart.de\/wordpress\/karate-and-more\/hintergrunde\/verschiedenes\/ratschlage-fur-das-training\/","title":{"rendered":"Ratschl\u00e4ge f\u00fcr das Training"},"content":{"rendered":"<p><strong>Folgen von Hast<\/strong><\/p>\n<p>Man kann beim Training nicht schon nach kurzer Zeit gute Resultate erwarten. Das Karatetraining selbst kann sich \u00fcber ein ganzes Menschenleben erstrecken, am besten (obwohl es eigentlich keine Altersgrenze f\u00fcr Beginn gibt) beginnend in der Mittelstufe. Beim Studium irgendeiner Materie gewinnt man wenig von einem sporadischen \u00dcben und so ist, insbesondere in einer Kampfkunst wie beispielsweise Karate, ein stetes, unabl\u00e4ssiges Trainieren unabdingbare Notwendigkeit. Viele Leute st\u00fcrzen sich anfangs wie toll in das Karatetraining, verlieren aber ihre Begeisterung meist schon vor Ablauf des ersten Jahres. Von solch einem sporadischen Training kann man nat\u00fcrlich wenig Gutes erwarten, andererseits aber ist erwiesen, dass hartes Training vor einer gr\u00fcndlichen Konditionierung des K\u00f6rpers zu Sch\u00e4den f\u00fchren kann. Ja, dieses Training kann sogar zu dauerhaften K\u00f6rpersch\u00e4den f\u00fchren, da dessen Sinn offenbar einzig und allein auf den K\u00f6rperbau ausgerichtet ist. Deshalb: Trainiere systematisch ohne ungeduldig zu werden oder dich zu \u00fcberanstrengen, und entwickele deine F\u00e4higkeiten allm\u00e4hlich ohne im Fortschreiten inne zu halten, Schritt f\u00fcr Schritt, \u00fcbe mit zunehmendem Krafteinsatz und erh\u00f6he die \u00dcbungsanzahl.<\/p>\n<p><strong>Des Trainings m\u00fcde werden<\/strong><\/p>\n<p>Viele Leute werden nach einem halben oder ganzen Jahr des Trainings m\u00fcde. Dieser Erm\u00fcdungszustand, der allgemein zu beobachten und nicht f\u00fcr das Studium des Karate spezifisch ist, ist sehr kritisch. Der Sch\u00fcler kann in Abh\u00e4ngigkeit von seiner Einstellung w\u00e4hrend dieses Zeitraums die M\u00fcdigkeit \u00fcberwinden oder aber versagen. Wenn man diesen Schw\u00e4chezustand gewahr wird, muss man seine Bem\u00fchungen verdoppeln und diese Zeit mit vollem geistigen Einsatz durchlaufen. Wenn er resigniert und an dieser Stelle aufh\u00f6rt, sind alle seine vorangegangenen Bestrebungen verloren. Der Sch\u00fcler, der in diesen Erm\u00fcdungszustand gelangt, zeigt, dass er Karate noch nicht versteht und zu sch\u00e4tzen wei\u00df. Deshalb kann \u00fcber Sch\u00fcler, die das Training aufgeben und Karate mit nur oberfl\u00e4chlichem Verst\u00e4ndnis verlassen, uneingeschr\u00e4nkt gesagt werden, dass ihr bisschen Wissen zu einer gef\u00e4hrlichen Sache wurde. Ich hoffe, dass du, nachdem du einmal mit dem Karatetraining begonnen hast, durch den Nutzen den du hieraus ziehen wirst, weiter \u00fcbst und so zu einem vollkommenen Verst\u00e4ndnis des Karate gelangst.<br \/>\nDie verbreitetsten Gr\u00fcnde aus denen Sch\u00fcler des Trainings \u00fcberdr\u00fcssig werden, liegen darin, dass sie infolge einer Krankheit oder Verletzung oder wegen der Unf\u00e4higkeit Arme und Beine so gut wie man es sich selbst w\u00fcnscht einzusetzen (als Ergebnis unzul\u00e4nglicher Trainingsintensit\u00e4t), im Vergleich zu jenen, die gleichzeitig mit ihnen oder sogar sp\u00e4ter mit dem Training begonnen haben, zur\u00fcckbleiben. Ein weiterer Grund liegt auch im Fehlen eines geeigneten Partners, der beim Training eine Art Konkurrenz darstellt oder anspornt. F\u00fcr gew\u00f6hnlich wird der Sch\u00fcler aus diesen vorgenannten Gr\u00fcnden m\u00fcde, verliert das Interesse und seine Begeisterung, und f\u00fchrt nur widerwillig eine Kata vor den anderen aus, gebraucht faule Ausreden wie etwa, &#8222;Ich bin eigentlich nicht richtig f\u00fcr Karate geeignet,&#8220; und h\u00f6rt schlie\u00dflich v\u00f6llig auf. Umgekehrt besteht die beste M\u00f6glichkeit voran zu kommen darin, t\u00e4glich und regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcben und das gerade dann, nachdem man im Training hinter seinen Trainingskameraden zur\u00fcckgeblieben ist (weil man so den Anschluss auf keinen Fall verliert), sich hohe Ziele vorzusetzen, und stetig, ohne sich zu \u00fcberst\u00fcrzen oder ungeduldig zu werden zu trainieren. Um sein Interesse und seine Begeisterung f\u00fcr das Karate aufrechterhalten, sollte man versuchen, einen gr\u00fcndlichen Einblick in das Karate zu erlangen: Durch das aufmerksame Beobachten von Kata-Vorf\u00fchrungen anderer, durch Zuh\u00f6ren, wenn andere ihre Ansichten \u00fcber Karate darlegen, durch das Lesen von B\u00fcchern und insbesondere durch das h\u00e4ufigst m\u00f6gliche Besuchen von Karate-Schauk\u00e4mpfen wie auch dem Training am Makiwara und anderen Trainingsaussr\u00fcstungen. Wenn der Sch\u00fcler nicht aufh\u00f6rt, wieder und wieder \u00fcber das Karate nachzusinnen, ist er in der Lage, einen Trainings\u00fcberdruss dieser Art zu vermeiden.<\/p>\n<p><strong>Individuelles Training<\/strong><\/p>\n<p>Es ist ein einzigartiges Merkmal des Karate, dass man allein und zu jeder Zeit, an jedem Ort \u00fcben kann. Soweit m\u00f6glich sollte man leichte, zwanglose Kleidung tragen, \u00e4hnlich der, die man auch bei der normalen Alltagsarbeit tr\u00e4gt. Zum Training ist eine Fl\u00e4che von ungef\u00e4hr neun mal zw\u00f6lf Fu\u00df (1 Fu\u00df = 30,48 cm) notwendig, die man nach einiger Zeit auf neun mal sechs Fu\u00df verkleinern kann. Bis man den Ablauf der Kata erlernt hat, sollte man sich lieber einzig darauf, statt auf den Krafteinsatz konzentrieren. Nachdem man den Aufbau der Kata verstanden hat, sollte man alsdann den Krafteinsatz allm\u00e4hlich steigern. Erst, wenn man die Kata v\u00f6llig beherrscht und das richtige Gef\u00fchl f\u00fcr die Kata erworben hat, sollte man mit dem Erlernen der n\u00e4chsten Kata beginnen.<\/p>\n<p><strong>Gruppen-Training<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl es sehr interessant sein kann, Karate allein zu trainieren, kann man nat\u00fcrlich auch beim Gruppen-Training viel Spa\u00df haben. Wie bei anderen \u00dcbungsformen auch, ist mit dem Training unter fachlicher Anleitung durch den Leiter einer Schule, eines Vereins oder eine anderen selbst\u00e4ndigen Organisation eine ganz charakteristische, gute Atmosph\u00e4re verbunden.<\/p>\n<p><strong>Wie man eine Kata erlernt<\/strong><\/p>\n<p>In der Vergangenheit wurden ungef\u00e4hr drei Jahre als notwendig erachtet, um eine einzige Kata zu erlernen, und es war ganz normal, dass auch ein Experte mit betr\u00e4chtlichen Kenntnissen nur drei im H\u00f6chstfall aber f\u00fcnf Kata kannte. Man war, um es anders zu sagen, der Ansicht, dass ein oberfl\u00e4chliches Verst\u00e4ndnis von vielen Kata nur geringen Nutzen bringt. Der Sinn des Trainings spiegelt sich in der mit den Worten &#8222;Wenngleich der Durchgang schmal sein mag, gehe tief hinein.&#8220; (Anm. 1) ausgedr\u00fcckten Regel wider. Auch ich brauchte zehn Jahre, um die drei Tekki Formen richtig zu erlernen. Da aber jede Form ihre speziellen guten Eigenschaften hat und man auch aus dem Kennenlernen einer Vielzahl von Formen Vorteile ziehen kann, sollte man dann aber doch wieder dahin zur\u00fcckkehren, sich in nur sehr wenigen Formen, daf\u00fcr aber gr\u00fcndlich, zu \u00fcben.<\/p>\n<p>Anm. 1: Diese Redensart besagt, dass man sein Wesen sowohl geistig als auch k\u00f6rperlich durch l\u00e4ngeres und tieferes Studium und entsprechende Praxis entwickeln soll. (Anmerkung des \u00dcbersetzers &#8211; T. Oshima)<br \/>\nWo die Menschen fr\u00fcher noch ein kleines Gebiet tief und gr\u00fcndlich studierten, lernen die Menschen heute zwar viel, aber daf\u00fcr oberfl\u00e4chlich. Es ist keine gute Idee, dem einen oder anderen Weg zu folgen, man sollte besser den Mittelweg nehmen. Aus diesem Grund verfahre ich wie folgt: Sobald der Sch\u00fcler ein gutes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr eine Form erlangt hat, gehe ich zur n\u00e4chsten \u00fcber bis zur f\u00fcnften Heian Kata oder der dritten Tekki Kata, und dann kehre ich wieder zur ersten zur\u00fcck, um sie erneut zu \u00fcben. Wenn eine Form einmal gelernt wurde, muss sie so oft ge\u00fcbt werden, bis sie auch in einer Notlage angewandt werden kann, das blo\u00dfe Wissen um den Ablauf einer Form beim Karate ist v\u00f6llig nutzlos.<\/p>\n<p><strong>Besondere F\u00e4higkeiten und Schw\u00e4chen<\/strong><\/p>\n<p>So wie jeder eine bevorzugte Form hat, gibt es auch Formen in denen er besonders schwach ist. Manche Menschen haben beispielsweise einen besonders starken Faustangriff oder eine Schwerthand-Technik, andere wiederum haben eine schnelle Fu\u00dftechnik oder besondere Fertigkeiten bei Sprungtechniken. Es ist w\u00fcnschenswert, dass jeder Sch\u00fcler seine bevorzugten Techniken \u00fcbt und sie zur Vollendung bringt, aber er darf sich zugleich keinesfalls ausschlie\u00dflich auf jene konzentrieren und dadurch die, die er nicht so mag, vernachl\u00e4ssigen. Beim Abwehren des Faustangriffs eines Gegners gibt es zum Beispiel Situationen, in denen man mit der Hand blocken sollte und wiederum auch andere F\u00e4lle, in denen eine Fu\u00dfabwehr besser angebracht w\u00e4re; genauso gibt es beim Einsatz einer Handabwehr unterschiedliche Situationen, die eine ablenkende Abwehr, einen abw\u00e4rts gerichteten Block, eine Schaufelabwehr, eine ziehende Abwehr oder einen gezielten den Angriff beiseite schleudernden Block erfordern. Man muss deshalb all die verschiedenen Abwehren kennen und wissen, in welcher Situation sie zum Einsatz kommen, so dass man imstande ist, gegen jede vom Gegner pr\u00e4sentierte besondere Haltung, Stellung und Angriffstechnik, den richtigen Block einzusetzen. Sicherlich k\u00f6nnte ein oberfl\u00e4chliches Verst\u00e4ndnis einige Sch\u00fcler leicht zu folgendem Standpunkt verleiten: &#8222;Meine Lieblingsabwehr ist der Abw\u00e4rtsblock. Es gibt daher f\u00fcr mich keinen Grund noch irgendwelche anderen Abwehren zu lernen!&#8220; Wer so denkt ist in der Tat ein nur sehr oberfl\u00e4chlicher Denker, da es eigentlich offenbar sein sollte, dass ein Abw\u00e4rtsblock, so wie jeder andere Block auch, seine St\u00e4rken hat. Man muss daher lernen, St\u00e4rken und Schw\u00e4chen wahrzunehmen, die Abwehren miteinander zu vergleichen und sie zu studieren. Wenn der Lehrer unf\u00e4hig ist, wird es f\u00fcr den Sch\u00fcler bei Kampf\u00fcbungen besonders einfach sein, in diese schlechten Angewohnheiten zu verfallen. Auch aus diesem Grund empfehle ich, mehr Wert auf das \u00dcben von Kata, zu legen und erst in zweiter Linie f\u00fcr den Kampf zu trainieren.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nTrainingsdauer<\/strong><\/p>\n<p>Hinsichtlich der L\u00e4nge einer individuellen Trainingseinheit wird eine Dauer von etwa zehn Minuten f\u00fcr die meisten Leute angemessen sein. Nachdem man Kenntnis und Erfahrung erworben hat, kann man in Abh\u00e4ngigkeit von der eigenen K\u00f6rperkraft hin und wieder auch eine Stunde und l\u00e4nger trainieren. Eine Warnung jedoch noch vorab: der jugendlichen Begeisterung entspringende exzessiv lange Trainingseinheiten, sind zu vermeiden. Wer Zeit hat, sollte sein Training im Idealfall auf den Morgen, den Mittag und den Abend verteilen. Die Technik ist f\u00fcr den Menschen da. Zumindest das Karatetraining ist ein fortgesetztes Bem\u00fchen in Selbstvervollkommnung, so dass es der Gipfel von Torheit w\u00e4re, durch un\u00fcberlegtes Training die eigene Gesundheit zu beeintr\u00e4chtigen oder krank zu werden. Man sollte deshalb dessen stets eingedenk sein, dass es besser ist, oft, nur f\u00fcr kurze Zeit zu trainieren, als lange, daf\u00fcr aber seltene Trainingseinheiten zu besuchen.<br \/>\nAuf jeden Fall, sollte man sich ins Ged\u00e4chtnis zur\u00fcckrufen, dass man f\u00fcr eine Kata nur ein oder zwei Minuten ben\u00f6tigt. Man sollte einmal dar\u00fcber nachdenken, vor dem Fr\u00fchst\u00fcck, nach dem Mittagessen und nach dem Abendessen oder wenn man m\u00fcde ist, w\u00e4hrend einer Arbeitspause an seinem Schreibtisch, zu jeder Zeit, an jedem beliebigen Ort zu trainieren.<\/p>\n<p><strong>Drei Hauptpunkte<\/strong><\/p>\n<p>Drei Punkte sollten wir w\u00e4hrend der Aus\u00fcbung des Karate stets im Hinterkopf haben:<br \/>\n(1) leichter und starker Krafteinsatz,<br \/>\n(2) Anspannung und Entspannung des K\u00f6rpers, und<br \/>\n(3) schnelle und langsame Bewegungen bei der Ausf\u00fchrung der Techniken.<\/p>\n<p>Obgleich es Leute gibt, die in ihrer Karate\u00fcbung ihre Kraft \u00fcberm\u00e4\u00dfig einsetzen oder wahllos schnelle Bewegungen ausf\u00fchren, zeigt der Einsatz von viel Kraft keinesfalls auch einen schnellen Fortschritt beim Lernen an, und der Krafteinsatz in fortlaufenden schnellen Bewegungen bedeutet nicht, dass jemand geschickt ist. Vielmehr muss man beim Laufen einer Kata lernen, dort Kraft einzusetzen, wo erforderlich und nicht anders, sich schnell zu bewegen, wenn notwendig, und langsamer, wenn angemessen. Die wichtigsten Faktoren unterliegen dem richtigen Einsatz von Kraft und Geschwindigkeit und ergeben die drei hier aufgez\u00e4hlten Punkte. Um in einer bestimmten Kata diese Punkte wirklich anzuwenden, den Grad der St\u00e4rke, Entspannung und Anspannung des K\u00f6rpers sowie schnelle und langsame Bewegungen einer Technik richtig zu verbinden, ist es notwendig, dass man die Besonderheiten dieser Kata und die Bedeutung jeder in ihr enthaltenen Technik vollst\u00e4ndig versteht. Erst nachdem man sich die Bedeutung dieser drei Hauptpunkte verinnerlicht hat, wird man in der Lage sein, die Kata korrekt auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Lernen neuer Formen<\/strong><\/p>\n<p>Da es schwierig ist, in einer einzigen Trainingseinheit ein komplette Form zu lernen, es ist f\u00fcr einen besser, das Unterrichten oder Erlernen einer neuen Form auf mehrere Trainingseinheiten aufzuteilen. Zum Beispiel k\u00f6nnte man eine neue Form auf drei Trainingseinheiten verteilen: w\u00e4hrend der ersten Trainingseinheit behandelt man die erste H\u00e4lfte, im Laufe der n\u00e4chsten die zweite H\u00e4lfte, und dann in der dritten die Form als Ganzes. Nachdem man die Abfolge der Form gelernt hat, sollte man dann daran gehen, die entsprechenden Stellungen und K\u00f6rperhaltung zu korrigieren, zum Verst\u00e4ndnis der Bedeutung jeder der Bewegungen zu gelangen und sich auf die Anwendung der drei Punkte, leichten und starken Krafteinsatz, Anspannung und Entspannung des K\u00f6rpers, und schnelle und langsame Stellen in der Technik zu konzentrieren. Auf diese Weise fortschreitend, sollte Interesse wachgerufen und f\u00fcr ein nat\u00fcrliches Lernen der Form gesorgt werden.<\/p>\n<p><strong>Vermittlung des Unterrichtsstoffes<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man irgendeine Materie erlernt, sollte man f\u00fcr gew\u00f6hnlich mit ihren einfacheren Aspekten anfangen und sich dann die schwierigeren vornehmen; das hei\u00dft, beginne mit dem Einfachen und gehe dann zum komplizierteren Teil \u00fcber. Das ist, nat\u00fcrlich auch auf Karate \u00fcbertragbar, das in einer geordneten Art gelehrt werden sollte. Fr\u00fcher lehrten viele Experten ihre Sch\u00fcler zuerst ihre bevorzugten Formen. Dies lag aber wahrscheinlich daran, dass sie nur etwa drei Formen kannten; folglich konnte so w\u00e4hrend der \u00dcbung ein Mangel an Unterrichtsstoff auftreten, und das hat ihre Sch\u00fcler vielleicht irregef\u00fchrt. Der Autor betonte stets die Notwendigkeit der Systematisierung des Unterrichtsstoffes mit der Absicht, ein Buch zu schaffen. Dieses Vorhaben im Hinterkopf, hat er dieses Buch, dem seine f\u00fcnfzigj\u00e4hrige Erfahrung zugrunde liegt, zusammengestellt. Aus diesem Grunde, betrachtet er dieses Buch als geeignete Hilfe f\u00fcr den Karate-Neueinsteiger.<\/p>\n<p><em>Aus <a HREF=\"http:\/\/www.budo-shop.net\/_cgi-bin\/shop\/shop.pl?f=NR&amp;c=2080318&amp;t=ddetail&amp;pid=blbl\">Karate-do Kyohan<\/a> von Funakoshi Gichin<br \/>\n\u00dcbersetzung Ralph P. G\u00f6rlach<\/em><\/p>\n<p>Dieses Buch kann bei <a HREF=\"http:\/\/www.budoshop-online.com\/\">Budoshop-Online<\/a> bestellt werden. <a HREF=\"http:\/\/www.budo-shop.net\/_cgi-bin\/shop\/shop.pl?f=NR&amp;c=2080318&amp;t=ddetail&amp;pid=blbl\">Einfach hier klicken.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Folgen von Hast Man kann beim Training nicht schon nach kurzer Zeit gute Resultate erwarten. Das Karatetraining selbst kann sich \u00fcber ein ganzes Menschenleben erstrecken, am besten (obwohl es eigentlich keine Altersgrenze f\u00fcr Beginn gibt) beginnend in der Mittelstufe. 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